Zeltformen Teil 2Geodäten Geodäten sehen aus, wie kantige Kuppelzelte und haben
normalerweise 4 Bögen. Da diese Stangen sich mehrfach kreuzen, entstehen kleinere Flächen die für mehr Sturmstabilität sorgen. Bei Aufbau wird das Außenzelt meist über das Innenzelt geworfen. Regnet es also beim Aufbau, so ist das Innenzelt zeitweilig ohne genügenden Schutz der Witterung ausgesetzt. Vorteilhaft ist jedoch, dass man bei trockener Witterung und großer Hitze das Außenzelt einfach weglassen kann. Dieser Zelttyp ist absolut expeditionstauglich.
Vorteil: - absolut sturmsicher
- sehr gute Raumausnutzung
- steht auch ohne Abspannung, daher für harte Untergründe geeignet
Nachteil: Einbogenzelte Einbogenzelte sind im Prinzip bessere Biwaksäcke, da hier der Kopfbereich auch noch gegen äußere Witterungseinflüsse geschützt ist. Der Bogen verläuft im Bereich der Schulter, dadurch hat man ein wenig Kopffreiheit. Manchmal gibt es auch noch einen zweiten kleinen am Fußende. Bei dem hier
dargestellten Zelt ist der Bogen höher, wodurch eine größere Kopffreiheit erzielt wird.
Vorteil: Nachteil: - windanfällig
- meist einwandig
- steht nicht frei, muss abgespannt werden
- wenig Platz
Pyramidenzelte
Pyramidenzelte, auch Tipi oder Kote, haben eine lange Mittelstange, so dass man in diesen Zelten oft in der Mitte stehen kann. meist haben Sie keinen
Unterboden und sind einwandig. Sie werden meist von Gruppen benutzt. Durch den Kamin wird Rauch und Kondenswärme und - nässe ab. Es kann mit zusätzlichen Aushub schneetauglich gemacht werden. Kleinere Modelle aus modernen Materialien sind selten und werden nur selten verwendet. Ein Hersteller hierfür ist die Firma Moskoselkatan. Vorteil: -
klassisches Pfadfinderzelt, man kann in der Regel darin Kochen, da ein Teil Dachspitze oft offen ist.
Nachteil: - schwer, da meist aus Baumwolle
- sehr aufwändig aufzubauen
Mischformen und Sonderformen
Selbstverständlich sind die Hersteller von Zelten ständig bemüht Ihre Produkte zu verbessern. Um die Vorteile verschiedener Zeltformen zu vereinen sind verschiedenen Mischformen und Sonderformen entstanden, welche sich von den hier vorgestellten etwas unterscheiden. So gibt es z.B. asymmetrische Tunnelzelte:
hier ist meist ein Gestängebogen kleiner als der andere, dies ermöglicht eine Einsparung an Gewicht und macht das Zelt weniger Windanfällig Instant Tents: Ähnlich wie bei einem Regenschirm, spannt man hier das Zelt mit einem Handgriff auf. Diese Zelte sind zwar schnell aufgebaut, eignen sich jedoch weniger für die
Rucksacktour, da sie sehr schwer und sperrig sind. weiter zu Zeltzubehör
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