Biologische Wasserqualität
Wichtig um auf die Wasserqualität zu schließen, kann auch die Beurteilung des unmittelbaren Umfeldes eines
Gewässers sein. Das Umfeld ist wichtig So sollten keine menschlichen Ansiedlungen in der näheren Umgebung de s Gewässers zu finden sein. Denn hier werden Abwässer oftmals ungeklärt ins
Gewässer geleitet. Auch die Tatsache ob eine Fluss- oder Seenlandschaft naturbelassen oder Teil einer Kulturlandschaft ist schlägt sich auf die Wasserqualität nieder. Denn dem Gewässer nahe Felder bürgen die Gefahr der Einleitung von Pestiziden. Bei Bächen und Flüssen wirkt sich lebendiges Sprudeln und ein schneller Fluss positiv auf die Qualität aus, denn Bakterien haben es hier schwer. Auch wenn ein Fluss in einem Nadelwald liegt wirkt sich positiv aus. Denn die Nadeln
der Bäume säuern Wasser und Boden, wodurch der pH-Wert sinkt. Stimmt die Biologie? Ist das Wasser grün von Algen, dann sollte man besser die Finger von lassen
und einen Keramikfilter für die Reinigung benutzen. Moose auf Steinen wie es oft in Skandinavien zu beobachten ist sind ein positives Signal. Hier ist das Wasser OK. Aber auch Lebewesen, wie Krebse, Muscheln aber auch Forellen oder gar Lachse lassen auf sauberes Wasser schließen. Denn diese Lebewesen sind sehr anspruchsvoll in der Wahl ihres Lebensraums. Aber auch wirbellose Kleinstlebewesen, welche oftmals unter Steinen zu finden sind können
Indikatoren für die Wasserqualität sein. Hierzu zählen z.B. die Eintagsfliegenlarve die in sauerstoffreichen Gewässern vorkommt. Abschließend lässt sich sagen erst ein Gesamtbild aller Indikatoren lässt auf die Wasserqualität schließen im Zweifelsfall sollte man immer das Wasser reinigen, da schon ein Schluck verunreinigtes Wasser zur Erkrankung führen kann. Wie man Wasser reinigt liest man hier |