Wissenswertes rund um Ferngläser
Wenn man ein Fernglas auf der Tour dabei hat, dann gewinnt das beobachten der Natur einen ganz neuen Reiz. Dieser Beitrag klärt über die wichtigsten Begriffe rund um das Fernglas auf. Fernglastypen Standardferngläser sind wahre Allrounder: Sie sind für die Naturbeobachtung ebenso geeignet wie für das Zuschauen beim Sport. Kompaktferngläser sind handlicher und leichter und ideale Begleiter für Theater und Konzert oder für Wander- und Jagdausflüge. Weitwinkelferngläser sind die richtige Wahl, wenn man schnelle Bewegungen über
grosse Flächen verfolgen will, z. B. auf dem Fussballfeld, auf Rennstrecken oder in der offenen Natur. Zoom-Ferngläser machen es möglich, bestimmte Objekte zum Betrachen aus der Nähe zu vergrössern. Ob nah oder fern: Damit bekommt man immer den optimalen Blick. Wasserdichte Ferngläser sorgen auch bei Nebel, Regen, Frost und anderen schlechten Wetterbedingungen immer für den richtigen Durchblick. Mit 0-Ring- Dichtung
und Stickstofffüllung sind sie zuverlässig gegen Wasser und Beschlagen geschützt. Bauformen Fernglasprismen sorgen dafür, dass das Bild nicht auf dem Kopf steht. Heute werden zwei verschiedene Prismensysteme verwendet, daraus resultierten zwei unterschiedliche Bauformen. Man unterscheidet zwischen Porroprismensystemen
und Dachkantprismensystemen Porroprismen sind das bekannteste Linsensystem. Durch die Anordnung und die Prismenform resultiert die bauchige Form. Da die Ferngläser mit den Porroprismensystemen für manche Einsatzbereiche zu klobig und sperrig sind verwendet man immer öfter Dachkantprismensysteme. Hier sind die Prismen übereinander angeordnet. Fernglasleistung Für die Leistung eines Fernglas sind folgende Kriterien entscheidend: - Vergrösserung
- Objektivdurchmesser
- Lichtstärke (geometrisch)
- Sehfeld
- Vergütung.
Vergrösserung
Bei der Modellbezeichnung ist immer die erste Zahl die Vergrösserung. (Bei einem Fernglas 8x21 ist die Vergrösserung 8fach.)Bei 10facher Vergrösserung sieht man ein Gegenstand der 100m entfernt ist so, als wäre er 10m entfernt. Für den freihändigen Gebrauch ist eine Vergrösserung zwischen 7-10fach zu empfehlen. Objektivdurchmesser Die zweite Zahl bei der Typenbezeichnung eines Fernglases ( 8x
21) gibt den Durchmesser des Objektivs in mm an. Hierbei gilt je höher der Wert, desto mehr Licht dringt in das Fernglas und somit in das Auge des Betrachters. Lichtstärke (geometrisch) Der rechnerische Helligkeitswert eines Fernglases wird mit folgender Formel ermittelt: (bei dieser Formel wird eine Leistungssteigerung durch hochwertige Linsen und Vergütung nicht berücksichtigt)Sehfeld Den im Fernglas sichtbare Geländeausschnitt bezeichnet man als Sehfeld. Das Sehfeld wird in der Regel in Meter auf 1 000 m angegeben. Mit steigender Vergrößerung wird das Sehfeld immer kleiner.
Vergütung Beim Auftreffen des Lichts auf die Linsen des Objektivs geht durch die Reflexion des Glases ein mehr oder weniger grosser Teil des Lichts verloren. Um die Reflexion so gering wie möglich zu halte, werden auf die polierten Glasflächen eine bzw. mehrere Mineralschichten aufgebracht. Die Lichtdurchlässigkeit wird dadurch bis zu einem Drittel
erhöht. Davon profitiert vor allem Kontrast und Bildstärke. weiterlesen zu den Begriffserklärungen rund um das Fernglas Weitere Informationen im Web: http://de.wikipedia.org/wiki/Fernglas |